Tanguy de Lamotte

 

Tanguy ist Skipper, Konstrukteur und Bootsbauer und stolz auf seine berufliche Vielseitigkeit. Mit dem Segelsport macht er bereits als Kind im Urlaub an bretonischen Küsten Bekanntschaft, geht mit 15 bei einer Gymnasiastenregatta an den Start und zieht 1997 als frisch gebackener Abiturient zum Schiffsbaustudium ins englische Southampton. Dort macht er für seinen weiteren beruflichen Werdegang entscheidende Bekanntschaften. Wie er begeistern sich auch Ellen Mac Arthur, Brian Thompson und Nick Moloney für das legendäre Minitransat-Rennen. Tanguy präpariert ihnen die Boote und hegt insgeheim die Hoffnung, eines Tages selbst einen Mini 6.50-Racer zu entwerfen, zu bauen und damit einhand über den „großen Teich“ zu segeln.

Verwirklichen kann er seinen Traum erstmals 2002 mit dem Bau eines eigenen Risses und 2005 mit einer Teilnahme und einem 7. Platz beim Minitransat-Rennen. Was ihn am meisten an Projekten dieser Art interessiert, sind die technischen Aspekte, allen voran die Konstruktion.

Bei seiner anschließenden Tätigkeit im Konstruktionsbüro Simon Rogers entsteht der Entwurf für seine Class40, mit der er in weiteren Segelrennen hervorragende Leistungen erbringt und 2009 bei der ersten Ausgabe des Einhand-Segelrennens Solitaire du Chocolat erfolgreich ist.  

2010 geht er bei der Route du Rhum an den Start (Rang 14) und heimst 2011 beim Rolex Fastnet Race und beim Normandy Channel Race gemeinsam mit Sébastien Audigane weitere Siege ein.

2012 schließlich kann Tanguy dank seiner Partnerschaft mit der Fond’action-Initiative für Herzkranke und mit dem seit vielen Jahren von ihm unterstützten Verein „Mécénat Chirurgie cardiaque“, der herzkranken Kindern die Möglichkeit bietet, sich in Frankreich operieren zu lassen, auf dem neuesten Boot von Catherine Chabot beim legendärsten aller Hochseerennen, dem wegen seiner harten Bedingungen – einhand ohne Zwischenstopps und ohne Hilfe von außen – auch „Evererst der Meere“ genannten Vendée Globe an den Start gehen.

Einen so hochkarätigen Segelsportler bei einem Abenteuer dieses Kalibers unterstützen zu dürfen ist für Tribord eine tolle Herausforderung.  Für das globusumspannende Rennen stattet der im Baskenland beheimatete Anbieter den Profisegler komplett mit der markeneigenen neuen Funktionskleidung für Hochseesegler aus. Die soll Tanguy während des dreimonatigen Nonstop-Rennens auf härteste praktische Bewährungsprobe stellen, um seine Erfahrungen anschließend gemeinsam mit den Entwicklern von Tribord auszuwerten und in die Verbesserung des gesamten markeneigenen Angebots einfließen zu lassen.

 

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