10 Grundregeln für Sicherheit beim Surfen

Surfen ist ein unvergleichbarer Sport der unbeschreiblichen Erlebnisse mit einer immer größeren Fangemeinde. Dieser Artikel richtet sich an alle Surfer, die keine Top-Experten sind – sind Sie es doch, lesen Sie diesen Artikel auch, denn Sicherheit geht jeden an. Wir bieten Ihnen 10 Basisregeln der Sicherheit beim Surfen – damit alle sicher surfen.

 

Nicht gegen die Strömung ankämpfen

 

Man sollte sich nicht überschätzen. Der Versuch, gegen die Strömung anzupaddeln, ist Energieverschwendung. Falls Sie abgetrieben werden, ist es am besten, sich erst einmal mittreiben zu lassen und dann zu versuchen, mit viel Armkraft aus der Strömung herauszukommen, um wieder ans Ufer zu kommen.

 

Sonnengenuss ohne Reue

 

Oft sieht man Surfer mit einem dicken Streifen Sonnencreme auf der Nase und den Wangenknochen. Das ist keine Style-Frage, es geht einfach darum, einen Sonnenbrand mit Brandblasen oder eine schälende Nase zu vermeiden. Schützen Sie sich vor der Sonne mit einer wasserfesten Sonnencreme, UV-Tops oder einfach einem Anzug. Setzen Sie sich bei einer Pause am Strand unter einen Sonnenschirm, in der sengenden Hitze könnten Sie einen Sonnenstich bekommen.

 
Sonnenschutz-Sicherheit-Surfen

 

Verlassen Sie bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit das Wasser

 

Wenn Sie sich sehr müde und schlapp fühlen, sollten Sie auf Ihren Körper hören, denn in den Wellen muss man im vollen Besitz seiner Kräfte sein. Bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit sollten Sie aus dem Wasser gehen und sich eine Strandpause gönnen. Erholen Sie sich und vergessen Sie nicht, zu trinken.

 

Einer pro Welle

 

Harte Boards, spitze Noses und hervorstehende Skegs, im Getümmel kann es zu Verletzungen kommen und man sollte daher Zusammenstöße so weit wie möglich vermeiden. Deshalb ist es wichtig, dass man die Welle dem Surfer überlässt, der sie gerade reitet. Dies ist das Grundprinzip der Vorfahrtsregeln beim Surfen!

 

1-pro-Welle-Sicherheit-Surfen

 

 

Den Surfer auf der Welle nicht behindern

 

Man sollte nie vergessen, dass Zusammenstöße vermieden werden müssen. Ein Surfer auf seiner Welle hat Vorfahrt vor dem Surfer, der zum Peak hinaufpaddelt. Falls Sie in diese Situation geraten sollten, umgehen Sie den Bereich, an dem Welle bricht, damit Sie nicht in den Weg des Surfers auf der Welle geraten. Es versteht sich von selbst, dass auch der Surfer auf der Welle trotzdem versuchen muss, jegliche Kollision zu vermeiden. Dies ist ein weiterer Punkt der Vorfahrtsregeln beim Surfen.

 

 

Den-Peak-umgehen-Sicherheit-Surfen

 

 

Trinken Sie

 

Kennen Sie das Gefühl, wie wenn Sie ein zu enges Band um den Kopf hätten? Kopfschmerzen sind ein Hinweis darauf, dass Sie zu lange in der Sonne waren, ohne zu trinken. Dass Sie surfen und sich dabei im Wasser befinden, heißt nicht, dass Sie nicht trinken müssen.



Ihr Körper scheidet während der körperlichen Anstrengung Flüssigkeit aus und die Sonne trägt noch zu einem weiteren Flüssigkeitsverlust bei. Deshalb sollten Sie regelmäßig trinken (besser Wasser als Softdrinks). Falls Sie kein Wasser greifbar haben, können Sie dem Ratschlag von Alain Bombard, dem französischen Arzt und Biologen, folgen: das Trinken von kleinen Mengen Meerwasser verzögert eine mögliche Dehydratation.

 

Informieren Sie sich über Wellen, Wind und die Spots

 

Damit Sie nicht in Situationen geraten, denen Sie nicht gewachsen sind, sollten Sie sich vorher auf Websites wie Windguru oder Windfinder informieren. Für Frankreich gibt es auch entsprechende Informationen auf Surf-report oder Yadusurf. Erkundigen Sie sich für die Region, in der Sie sich befinden, über die Alternativen (swell-geschützter Spot), wenn die Wellen zu hoch sind. Mit der Spotauswahl können Sie die Wellen für Ihr Niveau finden.

 

Surf report:  

                                                     Yadusurf : 

prévisions surf-report yadusurf

 

Windguru :

prévisions surf windguru

 

Bei Gewitter: das Wasser verlassen

 

Surfen bei Regen ist so schön! Wenn es aber anfängt zu donnern und zu blitzen, sollten Sie das Wasser sofort verlassen. Mit Gewittern scherzt man nicht, vor allem nicht auf dem Wasser! Ein Blitz hat nämlich eine Reichweite von 500 Metern. Wenn Sie sich in diesem Bereich befinden, riskieren Sie einen Blitzschlag umso mehr, da Meerwasser eine gute Leitfähigkeit hat. Beim ersten Blitzschlag heißt es also: Zurück zum Strand! Wenn Sie eine Gewitterfront anrauschen sehen, gehen Sie am besten gar nicht ins Wasser.

 

Im Badebereich nicht surfen

 

In Deutschland ist Surfen im Badebereich grundsätzlich verboten. In Frankreich ist der Badebereich am Strand innerhalb der Markierung mit zwei blauen Flaggen ausgewiesen. In diesem Bereich dürfen sich nur Badende ohne „Strandgeräte“ (dazu gehören Surfboards) aufhalten.



Seit einigen Jahren wird zunehmend ein Übergangsbereich eingesetzt, der durch grüne Flaggen mit einem runden Kreis in der Mitte markiert ist (theoretisch rechts und links vom Badebereich). Surfer und Bodyboarder mit Flossen müssen auch außerhalb dieser Zone bleiben. Bodyboarder ohne Flossen müssen sich im Bereich zwischen der blauen und der grünen Flagge mit dem roten Kreis aufhalten.

 

Nicht-surfen-in-der-Sicherheitszone-Surfen

 

Geeignete Bedingungen fürs Surfen

 

Seine Grenzen zu überschreiten gehört zu Extremsportarten, folglich auch zum Surfen. Jedoch Grenzen zu kennen, ist eine der wichtigsten Eigenschaften. 3,50 Meter dicke Wellen, die 20 Meter vom Ufer auf hervorspringenden Felsen brechen, super! Sie springen sofort ins Wasser. Das war wahrscheinlich nicht Ihre beste Idee ...



Wenn Sie sich in Situationen befinden, die Sie mit Ihrem Niveau nicht kontrollieren können, geraten Sie in echte Schwierigkeiten und Sie gefährden Ihre Sicherheit. Wenn Sie Zweifel haben, gehen Sie nichts in Wasser.

 

Wir freuen uns über Ihre Kommentare mit Sicherheitstipps fürs Surfen.

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Validierung
Tipps
Les règles de priorités surf/bodyboard

Vorfahrtsregeln beim Surfen/Bodyboardsurfen



Auch wenn der Surfsport ein freier Sport ist, existieren dennoch einige Vorfahrtsregeln im Wasser, die zur Vermeidung von Unfällen dienen und dafür sorgen, dass jeder "seine" Welle bekommt.

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