Sicherheitsratschläge für das Schnorcheln

Wie bei allen in der freien Natur ausgeübten Aktivitäten sind auch beim Schnorcheln einige Vorsichtsmaßnahmen nötig, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Diese Maßnahmen ergeben sich im Wesentlichen aus dem gesunden Menschenverstand.

Einige Ratschläge: In Zweierteams unterwegs sein, Ort und Dauer der Tour angeben, vor dem ins Wasser gehen nach dem Wetter schauen, entlang der Strecke Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Wasser einplanen, ausgeruht sein, ausgewogene Mahlzeiten eingenommen haben, dem Körper am Morgen ausreichend Kalorien zugeführt haben...

Nachfolgend einige der am häufigsten auftretenden Probleme:

· Kälte: aufgrund einer Ausrüstung, die nicht gut an Körperbau, Dauer der Aktivität und Bedingungen vor Ort angepasst ist.Im Wasser ist der Kalorienverbrauch um einiges höher als an Land, daher macht sich die Kälte im Wasser leicht bemerkbar, auch bei Wassertemperaturen von über 20°C. Weniger Gefühl in den Extremitäten, violette Lippen und Zittern sollten zum Anlass genommen werden, die Aktivität, zumindest zeitweilig, zu unterbrechen.

· Krämpfe: werden durch Kälte, Anstrengung, Müdigkeit, eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr, Wachstum, eine nicht ausreichend an die sportliche Aktivität angepasste Ernährung, Stress in Verbindung mit der neuen Umgebung oder eine unzureichend angepasste Ausrüstung begünstigt. Diese Faktoren erklären, warum Krämpfe recht häufig auftreten, meistens übrigens in den unteren Gliedmaßen...

· Hypoglykämie: Das Ausüben einer Tätigkeit mit sportlichem Charakter, auch wenn sie nicht von jedem als Anstrengung empfunden wird, kann ohne ausreichende Nahrungszufuhr zu einer Hypoklämie (Unterzuckerung) führen, die sich meist durch einen Müdigkeitsanfall bemerkbar macht.

· Hypothermie : Die Sanitäter an den Stränden haben oft damit zu tun: Hypothermie. Es handelt sich um einen Unfall, der ernste Folgen haben kann.Er wird durch die Verdauungsphase begünstigt und kann eintreten, wenn eine Person schnell und plötzlich ins Wasser geht und dabei der Unterschied zwischen Außen- und Wassertemperatur sehr groß ist. Um dieses Phänomen zu vermeiden, sollte man sich schrittweise nass machen und Thermokleidung tragen.

· Verletzungen: Unser Körper ist mit Haut bedeckt, die an manchen Stellen, wie dem Fußgewölbe und den Händen, besonders dick ist und eine Schutzfunktion übernimmt. Im Meer ist ein Teil unserer Umgebung weniger gut sichtbar, weil er sich unter Wasser befindet oder weil unser Blickfeld durch das Tragen einer Maske eingeschränkt wird. Zu diesen Einschränkungen kommt hinzu, dass wir Geräte verwenden, die wir oftmals schlecht beherrschen, die unseren Halt und unsere Ausmaße verändern (insbesondere die Flossen) sowie die Tatsache, dass unsere Haut durch den Aufenthalt im Wasser weich und empfindlicher wird. Bei gewolltem oder ungewolltem Kontakt mit dem Meeresboden begünstigen diese Faktoren kleine Verletzungen (Schnitt, Seeigelstachel, ...)!

 snorkeling fonds marins

Um diese Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollte Folgendes beachtet werden:

- Vermeiden Sie so weit wie möglich den Kontakt mit dem Boden; ausgenommen wenn Sie ins Wasser hinein- und hinausgehen.

- Wählen Sie um ins Wasser zu gehen einen Sand- oder Kieselstrand, da sich ein Strand durch bewegliche Sedimente auszeichnet, auf denen daher kein Seeigel zu finden sein kann!

- Fassen Sie beim Schnorcheln nichts an und bevorzugen Sie einen Bereich zwischen 2m und 5m Tiefe, um einen unfreiwilligen Kontakt mit dem felsigen Relief zu vermeiden.

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