SURFEN UND Localism: WAS SIE WISSEN SOLLTEN

(1)

Ob es sich nun um eine urbane Legende oder Tatsachenberichte handelt, die mehr oder weniger übertrieben sind (eher mehr als weniger), Sie haben sicher schon von Localism gehört. Ist dies nicht der Fall, hilft Ihnen dieser Leitfaden für den Fall, dass Sie unglücklicherweise mit dem Phänomen des Localism konfrontiert werden. Sie sollten einige Informationen haben über dieses Verhalten, Menschen abzulehnen, die nicht vom „Home Spot“ stammen. Damit Sie den Ärger der „Locals“ nicht zu spüren bekommen, sollten Sie einige Vorsichtsmaßnahmen kennen.

 

GIBT ES DEN LOCALISM WIRKLICH?

In Deutschland gibt es nicht wirklich einen Spot, wo der „Lokalismus“ wütet. Es gibt ein paar Orte, die dafür bekannt sind, dass es heiß zugeht, aber nichts von der Größenordnung wie in Hawaii mit den Black Shorts und Australien mit den Bra Boys.
Dort sind die Strände oft mit „Go home“-Tags markiert, 400 Meter lang vor dem Parkplatz, am Parkplatz, und wenn es möglich wäre, den Sand zu taggen, die „Locals“ hätten es sicher gemacht. Vermeintliche Beweise sind aber sicher ein Opfer der Wellen geworden!
Die Antwort ist folglich nein: Localism existiert nicht wirklich in Frankreich. Zumindest kann man so diese wenigen Einzelvorfälle mit Gewaltanwendung nicht bezeichnen, bei denen es eher um zwischenmenschliche Spannungen geht, als darum, sein Revier zu verteidigen.

Es gibt jedoch mehr oder weniger gastfreundliche Menschen (eher weniger als mehr). Jeder Surfer kennt Geschichten über platte Reifen, Wax an der Windschutzscheibe, Schläge mit der Pala (Holzschläger der baskischen Pelota) oder bloße Beleidigungen. Die Orte in Frankreich, die anscheinend am schlimmsten vom Localism betroffen sind, befinden sich zwischen dem Baskenland und Les Landes.

 

WIE IDENTIFIZIERT MAN EINEN LOCAL?

 

Normalerweise antwortet der Local mit „Auf Wiedersehen“, wenn Sie ihm ein höfliches „Guten Tag“ anbieten. Er hat eine Bräune mit weißen Rillen an der Stirn, weil er immer die Stirn runzelt. Er und seine Freunde sind eine laute Clique.

Er ist mehr oder weniger intelligent (eher weniger als mehr). Er respektiert die Vorfahrtsregeln nicht, wenn jemand, der nicht zu seiner Clique gehört, eine Welle nimmt. Er ist der Platzhirsch, das ist natürlich der Grund, warum er die Vorfahrtsregeln nicht beachtet. Wenn er einem Bodyboarder eine Welle abnimmt, kommt er mit Kommentaren wie „Ich war zuerst da“ und lacht sich einen ab.

Spaß beiseite, wir alle wissen, dass es überall grantige Surfer-Locals gibt: Dieser Local ist natürlich sehr froh, wenn er auf seinen Reisen von anderen Locals gastfreundlich aufgenommen wird (und diesmal in der Rolle des Touristen ist), obwohl er selbst Reisenden gegenüber unfreundlich ist, die an seinem Spot zum Surfen kommen. Der „Local“ ist ein Paradox.

 

Local hurlement localisme surf

 

BEDINGUNGEN, UM EIN LOCAL ZU SEIN

 

Es ist schon klar, dass man nicht im Handumdrehen ein „Local“ wird, aber es gibt normalerweise zwei schnelle Wege.
Der erste ist einfach: Es genügt, größer als 1,90 m zu sein, mindestens 90 kg reine Muskelmasse auf die Waage zu bringen und jede Welle zu zerschmettern, die Sie reiten. Sie werden sehen, die Surfer an diesem Spot werden Sie mehr oder weniger schnell schätzen (eher mehr als weniger).

Falls das Obige auf Sie nicht zutrifft, liegt Ihnen vielleicht die zweite Option mehr. Dabei geht es darum, Gemeinsamkeiten mit den Locals zu entwickeln, praktisch jeden Tag zu surfen, bei der Ankunft im Wasser zu grüßen, die Reihenfolge an der Welle zu respektieren, sich nicht beim Line Up nach vorn zu schmuggeln und zu versuchen, ins Gespräch zu kommen. So wird das Getriebe in Gang gebracht, allerdings, wenn es nicht klappt, bestehen Sie nicht zu sehr darauf, es ist eine Frage der Affinität. Es ist sinnlos, einer Gruppe angehören zu wollen, die Ihnen nicht entspricht.

 

LOCALISM, ABER WARUM SIND DIE SO BÖSE?

 

 

Deshalb. Sinnlose Gewalt (sehr selten) wird z. B. in dem Film Gefährliche Brandung gezeigt.

Wie bereits zu Beginn dieses Artikels erwähnt, resultiert Localism eher aus zwischenmenschlichen Spannungen als aus dem Ansatz, sein Revier zu verteidigen. Manche Spots sind im Sommer tatsächlich so überlaufen, dass die Locals aufs Surfen verzichten. Zudem leben nicht wenige der Locals vom Tourismus, daher wäre es absurd, Touristen gegenüber gewalttätig zu werden. Das wäre, wie wenn Sie an einer Bar vorbeikommen und der Ober Sie ohrfeigen würde, bevor er Sie fragt, was Sie trinken möchten.

Im Ernst, manche einzelne Surfer verursachen große Spannungen. Wenn Sie sich dieser Spannungen bewusst sind und dazu beitragen, dass sie sich nicht wiederholen, vermeiden Sie, Auslöser einer solchen Zwietracht zu sein, dass man böse Worte an Sie richtet und dass man Gewalt gegen Sie ausübt.

 

VERHALTENSTIPPS

Gehen Sie als Anfänger nicht zum perfekten Peak mit 1 m-1,50 m, wo die sind, die gut surfen können. Es wird Ihnen nichts nützen. Als Anfänger sollten Sie im Weißwasser bleiben, es ist der beste Ort für erste Surferlebnisse. Am Peak würden Sie nur die guten Surfer behindern, für die Sie (und für sich selbst) zur Gefahr werden.

Zudem müssten die guten Surfer dann auf Sie aufpassen, und als guter Surfer hat man nicht viel Lust darauf, einen Anfänger zu überwachen (außer, es handelt sich um einen Freund, unser Kind oder das eines anderen Locals). Schon allein Ihre Anwesenheit beim Peak könnte Unsicherheit verbreiten. Da es nur einen Funken braucht, werden Spannungen dann mehr oder weniger schnell bemerkbar (eher mehr als weniger).

 

local hausse le ton sur un touriste localisme surf

 

Wenn Sie besser oder gut surfen, oder wenn Sie es sich wirklich in den Kopf gesetzt haben, dass Sie zum Peak müssen, wo sich alle tummeln, sollten Sie zuallererst die Surfer grüßen, die schon am Peak sind, selbst wenn Sie Gefahr laufen, böse Blicke und eine Totenstille zu ernten. Ihr Image ist besser als wenn Sie nicht grüßen...

Beachten Sie dann die Vorfahrtsregeln und verhalten Sie sich zurückhaltend. Es ist sehr wichtig, die Brandungszone zu umgehen, um den Surfer auf seiner Welle nicht zu behindern. Es ist Ihre Aufgabe, auf ihn zu achten, nicht umgekehrt. Beachten Sie die Reihenfolge am Peak. Beobachten Sie das Verhalten der Surfer und finden Sie heraus, wer die Locals sind. Und falls sich mal ein Local Vortritt verschafft, schimpfen Sie nicht. Generell gilt: Nicht schimpfen!
 

 

rester zen localisme


Ganz relaxt bleiben!

Die Locals werden Ihnen das alles mehr oder weniger gut erklären (eher überhaupt nicht), selbst wenn dies zu mehr Entspannung beim Surfen beitragen würde.
 

 

Kurz gefasst ...

Die Locals haben sicher die Aufgabe, zu informieren und zu erklären, Sommerbesucher müssen ihnen aber ebenso Respekt zollen.
Es wäre also eine gute Idee, kleine Konflikte zu übergehen. Versuchen Sie, im Fall von Problemen darüber zu sprechen. Ein paar Wörter in der Sprache der Locals, falls Sie im Ausland sind, helfen dabei sicher auch. Das wichtigste ist doch der Spaß in den Wellen.
Schreiben Sie uns von Ihren Erfahrungen mit Localism von beiden Seiten in einem Kommentar.
Teilen Sie uns auch Ihre Ideen mit, um dieses Phänomen einzudämmen.
 

 

 

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Validierung
Tipps
Les règles de priorités en surf et bodyboard

Vorfahrtsregeln beim Surfen/Bodyboardsurfen



Auch wenn der Surfsport ein freier Sport ist, existieren dennoch einige Vorfahrtsregeln im Wasser, die zur Vermeidung von Unfällen dienen und dafür sorgen, dass jeder "seine" Welle bekommt.

BIENTÔT ÉPUISÉ
Neoprenanzug Shorty Surfen 100 Kinder blau
HAUT DE PAGE