Tipps für Schnorcheln mit Kindern

Spaß am Strand, das heißt Baden, Sandschloss bauen und Muscheln sammeln. Ist Ihnen das nicht vielseitig genug? Haben Sie schon an Schnorcheln gedacht?

Ein Schnorchel, eine Maske, Flossen und ein paar Vorsichtsmaßnahmen genügen, um diese sportliche Aktivität in der Familie auszuüben, bei der Kinder viel lernen können.

Entdecken Sie, wie Sie Ihren kleinen Schnorchellehrlingen bei den ersten Flossenschlägen helfen können.

 

1. Schritt: Kindgerechte Ausrüstung

Die wichtigen Ausrüstungsteile zum Schnorcheln sind Flossen, Maske und Schnorchel. Dieses Grundzubehör genügt jedoch nicht, wenn man Kleinkinder (ab 6 Jahre) in das Tauchen an der Wassseroberfläche einführt.

Tatsächlich ist Schnorcheln körperlich nicht sehr anstrengend, daher ist es möglich, dass es Ihrem Kind im Wasser sehr schnell kalt wird. Dies kann nach 10 Minuten Ihres Schnorchelausflugs auftreten, selbst im Sommer bei gemäßigten Wassertemperaturen.

Deshalb ist es wichtig, für Ihre Kinder einen guten Thermoschutz zu besorgen, wie einen Schnorchelanzug, ein Shorty oder ein Neofun Top.
 

 

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er Anzug schützt Ihr Kind gleichzeitig vor Sonnenbrand, der durch Sonnenreflexion verstärkt wird, und eventuellen Kratzern, die man sich an den Felsen holen kann.

Wenn Sie vorhaben, mit der Familie in Wasser mit 28 °C zu tauchen, ist ein UV‑T‑Shirt unerlässlich, wenn ein Anzug fehlt. Zudem muss eine wasserfeste Sonnencreme besonders hinten an den Armen und Beinen aufgetragen werden!

 

2. Schritt: Ein geeigneter Ort und gutes Wetter für eine erste Schnorchelexkursion

 

Unterstützen Sie die ersten Schritte unter Wasser Ihrer Kinder, indem Sie einen Tag mit schönem Wetter und ruhigem Meer und mit wenig Strandbesuchern wählen. Dies gibt den jungen Anfängern Vertrauen und Sie haben mehr Chancen, im klaren Wasser Fischen oder Krustentieren zu begegnen.

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Es ist nicht nötig, weiter raus zu schwimmen! In den Felsbändern an der Küste verbergen sich viele Tier- und Pflanzenarten, die Ihre Kinder begeistern werden.
Bleiben Sie an der Seite Ihrer Kinder und achten Sie darauf, dass sie während der gesamten Exkursion immer stehen können. Dabei geht es um Sicherheit, aber auch darum, dass sich Ihre Kinder wohlfühlen, denn so kann sich Ihr Kind jederzeit ausruhen.

Beim ersten Tauchen benötigt man nicht wirklich Flossen. Man kann sich in einem Bereich, wo das Kind noch den Boden mit den Füßen erreicht, mit dem Schnorchel und der Maske vertraut machen.

Wenn dies erreicht ist, kann man die Flossen einsetzen.
Wenn Sie die Flossen an Land anziehen, wird empfohlen, eher rückwärts als vorwärts zu gehen, um nicht dumm zu fallen und schmerzhafte Verletzungen zu vermeiden. Man kann zuerst gern ein paar Wettrennen mit den Flossen am Strand machen!

 

3. Schritt: Einführung des Kindes ins Schnorcheln mit Maske und Schnorchel

 

Jetzt kommt das „Köpfchen unter Wasser“. Um diesen wichtigen Schritt bei der Einführung ins Schnorcheln anzugehen, gewöhnen Sie Ihre Kinder schon an Land an den Umgang mit der Maske und dem Schnorchel und das ausschließliche Atmen mit dem Mund.

Dies kann man im Schwimmbad oder selbst in der Badewanne trainieren!
Wenn Sie dies am Strand machen wollen, sollte es immer am Ufer sitzend oder stehend im Wasser ausgeführt werden, niemals im tiefen Wasser, wo das Kind keinen Bodenkontakt mehr hat.

Wenn Ihr Kind mit den beiden Ausrüstungsgegenständen gut vertraut ist, können Sie ihm die Flossen geben, aber nur, wenn es schwimmen kann!
Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Übergang von einer vertikalen Position (auf dem Boden stehend) in die horizontale (beim Schwimmen) ein wichtiger Schritt ist.

Es ist wichtig, dass die Kinder einen Schnorchel ihrer Größe haben. Wenn Sie Ihre Kinder Ihren Schnorchel benutzen lassen, werden das Mundstück, der Durchmesser und die Länge zu groß sein. Vor allem die Länge ist sehr wichtig. Bei einem zu großen Schnorchel wird Ihrem kleinen Schnorchler schnell der Atem ausgehen.

Die Größe des Schnorchels muss proportional zur Lungenkapazität des kleinen Schnorchlers sein. Wenn der Schnorchel zu groß ist, atmet der Schnorchler einen zu großen Anteil des CO2 wieder ein, das er zuvor in den Schnorchel ausgeatmet hat. Dadurch entsteht ein sogenannter „Totraum“, und es kann es zu einer gefährlichen Pendelatmung kommen.

Ihr kleiner Schnorchler kann im Wasser mit dem Schnorchel nicht sicher umgehen? Schlagen Sie Ihrem Kind die Easybreath Maske® vor. Mit dieser Maske kann man unter Wasser sehen und durch die Nase atmen. Schluss mit dem Erstickungsgefühl, beschlagenen Gläsern oder dem Eindringen von Wasser in das Ausblasventil.
 

 

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Eine weitere wichtige Grundlage für einen gelungenen Schnorchelausflug: Achten Sie auf ein gutes Schwimmgleichgewicht Ihres Kindes. Kleinkinder fühlen sich mit einem Bauchgurt sicher, während Größere gern eine aufblasbare Schwimmnudel oder ein Board verwenden. So liegen die Kinder stabil im Wasser, können mit den Flossen schlagen und vollkommen entspannt den Meeresgrund beobachten.
 

 

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4. Schritt: Weiterhin mit der Familie schnorcheln

 

Ihr Clan hat sich einstimmig fürs Schnorcheln entschieden: Haben Sie daran gedacht, in einem speziellen Club weiterzuschnorcheln?
In Frankreich bieten z. B. Clubs wie Planet Ocean, unser technischer Partner, Schnorcheln im Meer und Anfängerkurse für Kinder an.

 

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Olivier Cressac, Leiter des Clubs und geprüfter Schnorchellehrer, gibt während eines Einführungskurses auf der „Betiko", dem Boot von Planet Ocean, Erklärungen ab.

Sie können mit der Familie auch schöne Schnorchelpfade besuchen. Manche davon sind markiert, z. B. auf der Ile de Port-Cros, im Meeres-Naturschutzgebiet von Cerbère-Banyuls, in Bonifacio, etc. Globetrotter reisen zum Schnorcheln gern auf die Galapagos-Inseln, nach Mauritius, an die ägyptische Küste und das Rote Meer oder zum Meeres-Naturschutzgebiet von Belize.

 

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Jeder Ausflug ist eine Gelegenheit, Ihren Kindern den Schutz der Wasserfauna und ‑flora zu vermitteln. „Verhalten Sie sich zurückhaltend, füttern Sie nicht die Tiere und verändern Sie nicht das Ökosystem“, dies sind die Grundregeln aller Schnorchler!

Um den Naturschutz noch zu verstärken, können Sie auch mit einer Naturforscher-Artenliste schnorcheln, um die verschiedenen Tiere und Pflanzen unter Wasser zu identifizieren.

Ein letzter Rat: Überwachen Sie Ihre kleinen Schnorchler, selbst wenn sie schnell dazulernen.

Es kann immer passieren, dass man mit der Strömung abgetrieben wird, einen Wadenkrampf bekommt oder die Orientierung verliert, wenn man in die „See-“Sterne blickt!!

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Tipps
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Nach langen Monaten des Wartens bereiten Sie (endlich!) Ihren Urlaub vor. In Ihre Strandtasche kommen: Handtuch, Mütze, Sonnenbrille, Maske und die Tauchflossen! Haben Sie nicht etwas vergessen? Ein UV-Top und Sonnencreme zählen auch zu Ihrem Must-Have bei einem Schnorchelausflug!

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