Wie wähle ich den richtigen Atemregler zum Gerätetauchen

Was genau ist ein Atemregler?

Wie wähle ich den richtigen Atemregler zum Gerätetauchen

Der Atemregler ermöglicht es dem Taucher, die in seiner Tauchflasche enthaltene, komprimierte Luft einzuatmen. Seine Hauptfunktion ist es, den Druck der komprimierten Luft in der Gasflasche auf den jeweiligen Umgebungsdruck beim Tauchgang zu reduzieren. Der Atemregler ist das elementarste Ausrüstungsteil und lebenswichtig für jeden Taucher. Dementsprechend wichtig und unerlässlich ist es, den richtigen Atemregler für die jeweilige Anwendung zu wählen. Genauso wichtig ist es, dass man sich mit der Wartung und Pflege seines Atemreglers auskennt (Link zu Pflege- und Wartungstipps).


1. Atemregler dem Gebrauch/dem Tauchverhalten entsprechend wählen

 

Für eine Wassertiefe von 0 bis 20 Meter sollten Sie einen Atemregler mit kompensierter Kolben- oder Membransteuerung wählen.

Für eine Wassertiefe über 20 Meter sollten Sie einen Atemregler mit kompensierter Kolben- oder Membransteuerung wählen.

- Anti-Freezing für den Einsatz im Kaltwasser.

- Venturi oder Vortex für leichteres Atmen in großer Tiefe.


2. Kriterien für die Wahl des richtigen Atemreglers


Konzeption

- Nicht kompensierte Kolbensteuerung: der ideale Atemregler für den Tauchclub: unkompliziert, robust, bedienungs- und wartungsfreundlich.

- Kompensierte Kolbensteuerung: Sehr leistungsfähig, daher ist schnell eine höhere Luftlieferleistung verfügbar, falls erforderlich. Angenehm in jeder Wassertiefe und bei jedem Druck.

- Kompensierte Membransteuerung: bessere Isolierung gegen das Anhaften von Schmutzpartikeln im Wasser. Ideal in Kaltwasser. Angenehm in jeder Wassertiefe und bei jedem Druck.
Atemkomfort

1. Stufe

- Nicht kompensiert: guter Atemkomfort für Freizeit-Tauchgänge innerhalb der 20 Meter-Zone.

- Kompensiert: gleichmäßige Luftlieferleistung in jeder Tiefe und bei jedem Druck. Hohe Luftlieferleistung möglich, falls erforderlich.

2. Stufe

- Kompensiert: besserer Atemkomfort.

- Venturi-Effekt: Atemkomfort durch geringere Atemwiderstände.


Vielseitig

Der Atemregler hat folgende Ausgänge :

-Mitteldruck (MD): 2. Stufe, Direct System, Octopus.

-Hochdruck (HD): Manometer.

- Dadurch haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die einzelnen Schläuche rechts und links von Ihrem Kopf individuell anzuordnen.

- Ein drehbarer Schwenkkopf erhöht die Vielseitigkeit bzgl. der Anordnung der Schläuche.


Wartung des Atemreglers

    To-do-Liste:

– Atemregler mindestens alle 2 Jahre bzw. spätestens nach 100 Tauchgängen vom Fachmann warten lassen
– Nach jedem Tauchgang mit Süßwasser abspülen
– Im Schatten trocknen lassen
– Den bzw. die Atemregler unmittelbar vor dem Tauchgang zusammenbauen
– Vor dem Tauchgang beide Stufen und alle Aufblassysteme auf Funktionstüchtigkeit prüfen
– Den bzw. die Atemregler unmittelbar nach dem Tauchgang auseinanderbauen
– Unmittelbar nach dem Gebrauch und vor der Reinigung Verschlusskappen aufsetzen

    Achtung:

– Den Atemregler nicht extremem Druck aussetzen
– Nicht in der Sonne liegen lassen
– Vor Fremdkörpern (Sand, Staub etc.) schützen
– Vor Stößen schützen

    Bei der Reinigung:

– Atemregler nie ohne Verschlusskappe spülen
– Atemregler nicht ins Wasser tauchen
– Es darf kein Wasser in die 1. Stufe gelangen
– Nicht mit festem Wasserstrahl hochdruckreinigen (da sonst z.B. Sandpartikel hineingelangen und zu Undichtigkeit führen können)
– Lassen Sie den Atemregler immer vom Fachmann warten, versuchen Sie es nicht selbst! Eine fachgerechte Wartung ist überlebenswichtig!



 

 

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